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Als Ingenieur und zertifizierter Abfallbeauftragter ist die Stilllegung einer Deponie nur die logische Konsequenz der Herausforderung.


Deponietechnik

 Kontakt

Deponietechnik

Von 2008 bis 2010 wurden die konzeptionellen, planerischen, genehmigungsrechtlichen, ingenieurtechnischen und baulichen Leistungen zur Stilllegung einer 3,5 ha großen Deponie durchgeführt.


Deponie

Auf der Deponie Berglar (Klasse 0) wurden in einer ehemaligen Tongrube mit einer Fläche von 35.0002 seit 1974 der Hausmüll und seit 1978 Bauschutt abgelagert. Der Deponiebetrieb wurde 1981 eingestellt, eine öffentlich-rechtliche Stilllegung erfolgte jedoch nicht. Das Grundwasser der Deponie wurde bis 2006 nicht hydrologisch untersucht. Der Antrag auf Stilllegung gemäß § 36 Abs. 1 KrW-/AbfG wurde von der Stadt Salzkotten als ehemalige Betreiberin im November 2006 gestellt. Im Rahmen der Situationsanalyse wurde festgestellt, dass die Deponie über keine hinreichende geologische Barriere verfügt, so dass von der Deponie eine Gefahr für die Allgemeinheit gemäß § 15 KrW/AbfG ausging.


Leistungen

Die Stilllegung der Deponie wurde geplant, die Baumaßnahme durchgeführt und bautechnisch überwacht. Die Planung umfasste die notwendigen Tätigkeiten für die Situationsanalyse:

  • Erstellen der Planunterlagen für die Vermessung sowie der hydrologischen und geologischen Analysen
  • Beauftragung und Begleitung der Vermessungsarbeiten
  • Begleitung der geologischen und hydrologischen Maßnahmen
  • Erstellen eines komplexen Geländeplanes auf der Grundlage der geologischen Analyse mit Längs- und Querprofilen sowie Darstellung der Ist- und Sollsituation
  • Abstimmung und Planung des erforderlichen Höhenausgleichs
  • Abstimmung und Planung der Oberflächenabdichtung
  • Abstimmung und Planung eines Konzeptes zur Abführung des Oberflächenwassers
  • Planung eines Folgenutzungskonzeptes und Vermittlung von Investoren

Nach Erteilung der Stilllegungsgenehmigung wurde in enger Abstimmung mit der unteren Abfallbehörde und dem ehemaligen Deponiebetreiber auch die Bauausführung durchgeführt und ingenieurtechnisch betreut:

  • Beschaffung des geeigneten Erdmaterials (> 38.500 m³)
  • schichtweise Verbauen und Verdichten des Erdreichs zur Schaffung eines einheitlichen Höhenniveaus und einer bindigen Deckschicht
  • laufende Beprobung des eingebrachten Erdreichs
  • Überwachung und Koordination der Füllmaßnahmen

Sämtliche Arbeiten erfolgten in enger Abstimmung mit der unteren Abfallbehörde sowie der Stadt Salzkotten als ehemalige Betreiberin.